Tourismuskonzept

PRESSEMITTEILUNG der kommunalpolitischen Vereinigung der CSU im Nürnberger Land „Weg vom Kirchturmdenken im Tourismus im Landkreis!“ Regionalmanagerin C. Reinhardt stellt bei KPV Tourismuskonzept vor

NUERNBERGER LAND (KPV) – Die Regionalmanagerin des Landkreises Nürnberger Land, Frau Christina Reinhardt, hat bei der kommunalpolitischen Vereinigung der CSU (KPV) das Tourismuskonzept des Landkreises vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass der Landkreis als sehr kleine Tourismusregion in Deutschland nur eine Chance hat, sich touristisch zu vermarkten, wenn er dies in seiner Gesamtheit tut.

Da sich der Landkreis für die kommenden Jahre im touristischen Bereich neu aufstellen möchte, wurde im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit Verantwortlichen aus Gastronomie und touristischen Dienstleistern, Tourismusverbänden und der Politik in Zusammenarbeit mit einem Tourismus- und Freizeitinstitut Inspektour ein Tourismuskonzept für das
Nürnberger Land erarbeitet, welches nun von Christina Reinhardt, Regionalmanagerin des Landkreises, den CSU-Kommunalpolitikern vorgestellt wurde. Zu dieser Veranstaltung konnte KPV-Kreisvorsitzende Cornelia Trinkl auch stellv. Landrat Andreas Kögel, Kreistagsfraktionsvorsitzenden Norbert Dünkel sowie zahlreiche Bürgermeister und Kreisräte begrüßen.

Christina Reinhardt begann ihre Ausführungen mit einem Bericht über den Entstehungsprozess des Tourismuskonzeptes. Neben Expertengesprächen fanden eine Online-Dienstleisterbefragung sowie eine Stärken-Schwächen-Analyse statt. Bei der Frage, wie die Frankenalb wahrgenommen wird, wurde deutlich, dass die Stärken in den Bereichen Natur und der regionalen Kulinarik sowie dem Preis-Leistungsverhältnis in der Gastronomie liegen. „Leider wird die Region jedoch bei potentiellen Besuchern noch nicht so wahrgenommen“, so Reinhardt weiter, „Wir müssen deshalb zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit betreiben.“ Im gesamtdeutschen Vergleich fällt auf, dass das Nürnberger Land eine sehr kleine touristische Region darstellt. Eine weitere Aufteilung in Kleinregionen sei daher marketingtechnisch nicht ratsam, so die Experten des Tourismusinstituts.

Zielgruppen ansprechen
Die Analyse des Instituts machte auch deutlich, dass in der Region die Tagesgäste und Kurzurlauber überwiegen. Diese Zielgruppe gilt es, verstärkt anzusprechen.

„Frankenalb“, „Nürnberger Land“ oder doch etwas anderes? Ein weiterer laufender Prozess ist derzeit die Namensgebung für die Region. „Für die CSU-Kreistagsfraktion ist dieser Prozess lange noch nicht abgeschlossen“, so
Fraktionsvorsitzender Norbert Dünkel. Man brauche einen Begriff, den die Menschen mit dem gesamten Landkreis verbinden. Dabei ließ er offen, ob die Bezeichnung Nürnberger Land die treffende sei. In jedem Fall stünden inhaltliche Überlegungen vor einer Namensfindung.

Outdoor- und Genussregion
In ihren weiteren Ausführungen stellte die Regionalmanagerin die Ziele und Visionen für die Tourismusregion vor. Dabei müssen die zentralen Tourismusstellen gestärkt und auch 2 die Marketingaktivitäten gebündelt werden. Weiter soll eine stärkere und auch zeitgemäße Vermarktung nach außen erfolgen. Weitere Maßnahmen sollen die Schulung von Personal, Verbesserung der Infrastruktur sowie die Zertifizierung von Betrieben sein. „Das Ziel ist es, das Nürnberger Land als Outdoor- und Genussregion in den Köpfen zu verankern. Die vielen Möglichkeiten für Aktivitäten wie Wandern, Klettern oder Radfahren bieten in Zusammenhang mit dem tollen kulinarischen Angebot die besten Voraussetzungen hierfür“, so Reinhardt abschließend.

Im Anschuss an den Vortrag diskutierten die anwesenden Kommunalpolitiker noch rege über das Thema und KPV-Kreisvorsitzende Trinkl bedankte sich bei Christina Reinhardt mit einem Präsentkorb – natürlich mit Produkten aus der Region.

Unser Bild zeigt v.l.n.r.: KPV-Ehrenkreisvorsitzenden und Kreisrat Werner Kundörfer, stellv. KPV-Kreisvorsitzenden Roman Felber, Regionalmanagerin Christina Reinhardt, KPV-Kreisvorsitzende Cornelia Trinkl, CSU-Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Norbert Dünkel sowie stellv. Landrat Andreas Kögel.

Auskunft erteilt gerne:
Cornelia Trinkl
KPV-Kreisvorsitzende
Tel. 0911 – 54 06 135
oder
0172 – 15 22 473

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