KPV-Ortsspaziergang in Ottensoos

KPV vor Ort: Gemeindebesuch in Ottensoos

Ortskern Ottensoos: „Licht und Schatten“

Die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CSU im Nürnberger Land setzt ihren Dialog mit den Kommunen im Landkreis fort und hat sich diesmal in der Gemeinde Ottensoos zu einem interessanten und intensiven Dialog mit Bürgermeister Klaus Falk, 2. Bürgermeisterin Tanja Riedel und dem CSU-Ortsvorsitzenden Helmut Loos getroffen.

Ottensoos 2016Klaus Falk, Bürgermeister seit 2002, erläuterte in seiner Einführung die Rahmendaten der Gemeinde: Als eine der ältesten Gemeinden im Nürnberger Land mit knapp über 2000 Einwohnern ist Ottensoos ein attraktiver Wohnort, der seinen Bürgerinnen und Bürgern eine gute Infrastruktur bietet.

Allerdings gibt es vor allem im gewachsenen Ortskern „Licht und Schatten“: Neben dem derzeit laufenden Neubau einer Arztpraxis, dem ansprechenden Betrieb des „Roten Hauses“ als Café und Laden, dem mit Fingerspitzen-Gefühl sanierten ehem. „Milchhaus“ und der ehem. Synagoge fallen drei geschlossene Läden und die Gewerbebrache der „Kronenbräu“ besonders ins Auge. Umso dankbarer sei man für die verbliebenen Geschäfte und Läden, die sich täglich einem harten Wettbewerb stellen. Unter dem Strich sei es die Summe der privaten und der gemeindlichen Anstrengungen, die Ottensoos auch in Zukunft anziehend bleiben lassen. Bei einem Ortsrundgang erläuterte Klaus Falk die Bemühungen der Gemeinde, für zu sanierende Gebäude im Ortskern Anreize zu schaffen, indem man durch die Ausweisung als Sanierungsgebiet neben Zuwendungen aus der Städtebauförderung auch kommunale Zuschüsse mit anbiete. Ein ganz neues Projekt in der Gemeinde ist der neue Spielplatz an der erweiterten Kindertagesstätte, der für Jung und Alt zum Verweilen einlädt. An der Konzeption hatte sich eine interfraktionelle Arbeitsgruppe des Gemeinderats sehr mit eingebracht.

Als Mammutaufgabe bezeichnete der Bürgermeister die Vermarktung des Kronen-Bräu-Areals.

Den Abschluss des Rundgangs bildete ein Besuch in der Ehemaligen Synagoge, die nach denkmalgerechter Sanierung nun als Veranstaltungsraum sehr gut angenommen wird. Cornelia Trinkl, Kreisvorsitzende der KPV, bedankte sich bei den Gemeindevertretern für die zahlreichen Informationen und so ließen die Kommunalpolitiker den Abend im „Roten Haus“ im Ortskern ausklingen.

 

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