KPV-Landesversammlung 2014: Nürnberger Land gut vertreten

Stefan Rößle bleibt Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung. Der 50-jährige Landrat aus dem schwäbischen Landkreis Donau-Ries steht damit weitere zwei Jahre an der Spitze der über 15000 Mitglieder starken CSU-Arbeitsgemeinschaft. Dies ergaben die turnusgemäßen Neuwahlen im Rahmen der Landesversammlung, die im vollbesetzten Audi-Konferenzcenter im oberbayerischen Ingolstadt stattfanden.

„Ich bedanke mich für das großartige Vertrauen der Delegierten und freue mich auf die kommenden Aufgaben“, so Rößle kurz nach seiner Wiederwahl bei der er 94% der Stimmen erhielt.

Die gesamte Neuwahl der KPV stand ohnehin im Zeichen der großen Kontinuität. Sowohl die drei Stellvertreter Rößles, Landrat Georg Huber (Lkr. Mühldorf), Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (Stadt Rosenheim) sowie MdB und Gemeinderat Alois Rainer (Gemeinde Haibach), als auch Josef Mederer (Bezirk Oberbayern) als der Vertreter der Bezirksebene bleiben im Amt. Auch die beiden Schriftführer wurden bestätigt und heißen auch künftig Bürgermeister Dr. Klemens Gsell (Stadt Nürnberg) und Landrat Christoph Göbel (Lkr. München).

Als Beisitzer arbeiten zukünftig mit:
Alois Scherer (Oberpfalz), Anja Burkhardt (München), Dr. Ulrich Reuter (Unterfranken), Hans Loy (Oberbayern), Gerhard Preß (Oberfranken), Heinrich Bachmann, Augsburg, Matthias Dießl (Mittelfranken), Siegfried Lösch (Niederbayern),  Michael Kießling (Oberbayern), Johann Stadler (München).

Dem Hauptausschuss der KPV Bayern gehören wie bisher Kreisrat Andreas Kögel (Simmelsdorf), Werner Kundörfer (Feucht) und w. stellv. Landrätin Cornelia Trinkl (Röthenbach) an.

„Den Kommunen in Bayern geht es im Großen und Ganzen gut, auch dank unserer vielen engagierten Mandatsträger in den Bezirken, Landkreisen, Städten und Gemeinden. Ich möchte aber auch die kommunalfreundliche Einstellung der CSU in Bund und Land als weiterer Grund hervorheben“, führte Stefan Rößle aus.

Dennoch gebe es laut Rößle noch eine Vielzahl von Herausforderungen. Er benannte dabei die gleichwertigen Lebensbedingungen in Stadt und Land mit flächendeckendem schnellem Internet und guter Infrastruktur, eine stabile Finanzausstattung mit Gestaltungsspielräumen, das Schultern des demographischen Wandels und der Migrationsbewegungen sowie die Umsetzung der Energiewende vor Ort. Auch der Abbau bürokratischer Hemmnisse bleibe eine wichtige Zielsetzung, um die kommunale Selbstverwaltung in Bayern leistungsfähig und bürgerfreundlich zu erhalten.

Staatssekretär Albert Füracker, MdL, stellte in seiner Rede an die CSU-Kommunalpolitiker die richtungsweisende Bedeutung des neu geschaffenen Heimatministeriums für die Landesentwicklung im Freistaat Bayern heraus. Als zentrale Aufgaben nannte er die Koordination von Förderprogrammen, die Unterstützung von Kommunen und den kommunalen Finanzausgleich sowie den Ausbau der Digitalisierung. „Der kommunale Finanzausgleich wird maßvoll aufgestockt und der Freistaat wird auch 2015 die strukturschwachen Kommunen unterstützen“, so Füracker.

LV_2014

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