KPV-Landeschef Rössle im Nürnberger Land

„Die CSU gibt den Takt vor!“

 

Stefan Rößle, der Landrat aus dem Donau-Ries und Landesvorsitzende der kommunalpolitischen Vereinigung der CSU, war auf Einladung von KPV-Bezirksvorsitzender Karin Müller und KPV-Kreisvorsitzender Cornelia Trinkl zu Gast im Nürnberger Land und freute sich über die rege Tätigkeit der KPV in der Region.

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Zu Beginn seiner Ausführungen stellte er sich und seinen Landkreis Donau-Ries vor. Rößle, der seit 2002 Landrat im Donau-Ries ist, war vorher schon als Bürgermeister politisch aktiv. Mit 130.000 Einwohnern ist der Landkreis, der von seiner wirtschaftlichen Stärke mit Firmen wie Airbus Helicopter, Zott, Fendt- Caravan oder Dehner profitiert. Dank dieser gut aufgestellten wirtschaftlichen Struktur konnten in den letzten 10 Jahren 14.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden und der Landkreis liegt deutschlandweit in puncto Lebensqualität auf Platz 3.

Als Landrat hatte sich Rößle auch hohe Ziele gesteckt und verwirklicht: durch ein Entschuldungskonzept ist sein Landkreis ab dem 1.1.2016 schuldenfrei und das bei einer relativ niedrigen Kreisumlage von 46,5%.

Als KPV-Landesvorsitzender ist es ihm wichtig, mit anderen Kommunalpolitikern in Bayern und der Parteispitze der CSU gut vernetzt zu sein. Und so stellte er auch als Stärke heraus, dass in der kommunalpolitischen Vereinigung jedes „einfache“ Mitglied einen guten Draht zu den Entscheidungsträgern auf Landes- und Bundesebene habe. „Die CSU gibt den Takt vor, sei es bei den FAG-Verhandlungen oder in der Besetzung aktueller Themen“, so Rößle.

Die im Anschluss an den Vortrag stattfindende Diskussion war von vielerlei Themen wie der Bezuschussung kommunaler Projekte, der Zukunft der kommunalen Finanzen und natürlich dem Thema Asyl geprägt, was ihn in seiner Aufgabe derzeit viel Zeit und Mühen kostet, da er als Landrat in jeder Gemeinde Infoveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger organisiert und besucht, um so eine gute Basis für ein Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen zu schaffen. „Das ist keine einfache Aufgabe“, so der CSU-Landrat. Er betonte jedoch auch, dass in der derzeitigen Situation Werte wie die Achtung des Grundgesetztes, die Gleichstellung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, eine gewaltfreie Erziehung oder die freie Meinungsäußerung immer wieder in den Mittelpunkt gestellt werden müssen.

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