KPV bei Firma DIEHL Metall

KPV im Dialog mit der heimischen Wirtschaft

Mortler und Trinkl: „Energieintensive Industrie unterstützen“

RÖTHENBACH (CSU/KPV) – Die kommunalpolitische Vereinigung der CSU im Nürnberger Land hat zusammen mit der Röthenbacher CSU-Stadtratsfraktion und der heimischen Bundestagsabgeordneten die Firma DIEHL Metall in Röthenbach besucht. In einem intensiven Austausch mit Vorstandsmitglied Prof. Dr. Heiner Otten war die Energiewende ein wichtiges Thema.

Diehl-Besuch

 

Die Firma DIEHL, deren Tradition bis ins Jahr 1902 zurückreicht, ist vom Standort Röthenbach nicht mehr wegzudenken. Sind hier doch 600 Mitarbeiter beschäftigt. „Die in Röthenbach produzierten Stangen, Rohre und Profils aus über 60 Legierungen gehen von hier aus an weltweit angesiedelte Kunden aus der Heizungs- und Sanitärindustrie, der Automobilindustrie und der Elektronik. Es sind also Produkte für das tägliche Leben. Bei der Synchronringherstellung ist die Firma mit 50 Mio. Stück pro Jahr sogar Weltmarktführer“, so Prof. Dr. Heiner Otten, Sprecher des Bereichsvorstandes DIEHL Metall bei seiner Firmenpräsentation, die sich an einen äußerst beeindruckenden Rundgang durch das Rohrlager, die Gießerei und die Stangenfertigung anschloss.

Ein wichtiges Thema, gerade für die Firma DIEHL, die zur energieintensiven Industrie gehört, stellt die Energiewende dar, da vor allem in der Gießerei 41% der Kosten für Energie anfallen. Zwar sei man derzeit gut aufgestellt, da die Firma allein ca. 10 Millionen Euro in die Energieeinsparung investiert habe, aber trotzdem ist der Industriestrom in Deutschlang im europäischen Vergleich am teuersten. Dieses Problems ist sich auch die heimische Bundestagsabgeordnete, Marlene Mortler, durchaus bewusst, die versprach, sich für das Thema und mit den zuständigen Stellen diesbezüglich Kontakt aufzunehmen. Schließlich müsse „der Standort Röthenbach muss unbedingt erhalten bleiben“, so Mortler. In Namen der Besuchergruppe bedankte sich Kreisvorsitzende Cornelia Trinkl im Anschluss bei der Firma DIEHL für die Gastfreundschaft und den guten Dialog zwischen Wirtschaft und Politik.

 

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